Hier ist eine Zusammenstellung der bisherigen Referenzen des ZWAR e. V. im Zusammenhang mit seinen Aktivitäten in lokalen Quartieren zur Verhinderung von Einsamkeit:

Beratungen:

  1. Quartiersentwicklung für Kommunen und gemeinnützige Unternehmen im öffentlichen Sektor auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene, mit einem Fokus auf der Verhinderung von Einsamkeit und sozialer Isolation.
  2. Aufbau von selbstorganisierten ZWAR Netzwerken für Menschen ab 55 Jahren zur Förderung von sozialen Kontakten und gegenseitiger Unterstützung.
  3. Entwicklung örtlicher Pflegeplanung unter Berücksichtigung von Maßnahmen zur Bekämpfung von Einsamkeit und Isolation älterer Menschen.
  4. Prozessgestaltung und (Perspektiv-)Coaching zur Stärkung der sozialen Teilhabe und Integration älterer Menschen in lokalen Gemeinschaften.
  5. Implementierung von Wissenstransferprozessen, um bewährte Praktiken zur Verhinderung von Einsamkeit und sozialer Isolation in lokalen Quartieren zu verbreiten.

Projekte:

  1. Nova.PE – Damit Wissen und Erfahrungen nicht in den Ruhestand gehen! (2005–2007): Ein Projekt, das darauf abzielt, das Erfahrungswissen älterer Menschen zu bewahren und für die Gemeinschaft zugänglich zu machen, um soziale Bindungen zu stärken und Einsamkeit zu reduzieren.
  2. Erfahrungswissen für Initiativen NRW (EFI) (2006–2012): Ein Projekt zur Förderung von Initiativen in Nordrhein-Westfalen, das die soziale Teilhabe älterer Menschen durch den Austausch von Erfahrungswissen und die Unterstützung lokaler Gemeinschaftsprojekte fördert.
  3. Gesund altern im Quartier (2021–heute): Ein laufendes Projekt, das darauf abzielt, lokale Gesundheitsnetzwerke aufzubauen, um die Prävention von Krankheiten und die Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden älterer Menschen in lokalen Quartieren zu unterstützen.

Diese Aktivitäten und Projekte des ZWAR e. V. tragen dazu bei, Einsamkeit und soziale Isolation älterer Menschen in lokalen Quartieren zu bekämpfen, indem sie soziale Kontakte fördern, Unterstützungssysteme aufbauen und die Teilhabe älterer Menschen am Gemeinschaftsleben stärken.

Der Fokus auf den täglichen Erfolg der lokalen ZWAR-Initiativen und die damit verbundenen Einsparungen für die lokalen Haushalte der Städte:

Täglicher Erfolg der lokalen ZWAR-Initiativen:

  1. Soziale Integration und Teilhabe: Die lokalen ZWAR-Initiativen schaffen regelmäßige Treffpunkte und Aktivitäten für Menschen ab 55 Jahren, um soziale Kontakte zu fördern und die Teilhabe am Gemeinschaftsleben zu stärken. Dies führt zu einem gesteigerten Wohlbefinden der Teilnehmer und trägt zur Verhinderung von Einsamkeit und sozialer Isolation bei.
  2. Gegenseitige Unterstützung: Durch die Selbstorganisation innerhalb der ZWAR-Netzwerke bieten die Teilnehmer einander Unterstützung und Hilfe im Alltag an. Dies kann von gemeinsamen Einkäufen über gegenseitige Besuche bei Krankheit bis hin zur Organisation von gemeinsamen Aktivitäten reichen. Diese gegenseitige Unterstützung trägt nicht nur zur Verbesserung des sozialen Zusammenhalts bei, sondern kann auch dazu beitragen, die Belastung der Gesundheits- und Sozialdienste zu verringern.
  3. Gesundheitsförderung: Viele lokale ZWAR-Initiativen bieten auch Programme zur Gesundheitsförderung an, wie etwa regelmäßige Spaziergänge, Gymnastikgruppen oder Informationsveranstaltungen zu gesundheitsrelevanten Themen. Indem sie ältere Menschen dazu ermutigen, sich aktiv zu bewegen und gesundheitsbewusste Entscheidungen zu treffen, tragen diese Initiativen dazu bei, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Teilnehmer zu verbessern und Krankheiten vorzubeugen.

Einsparungen für die lokalen Haushalte der Städte:

  1. Reduzierung der Gesundheitskosten: Durch die Förderung von Gesundheit und Prävention in den lokalen Gemeinschaften können die Kosten für die Gesundheitsversorgung gesenkt werden. Ein aktiver Lebensstil und die Teilnahme an Gesundheitsprogrammen können dazu beitragen, chronische Krankheiten und damit verbundene Gesundheitskosten zu reduzieren.
  2. Entlastung der Sozialdienste: Die gegenseitige Unterstützung innerhalb der ZWAR-Netzwerke kann dazu beitragen, die Belastung der Sozialdienste zu verringern, indem sie ältere Menschen dabei unterstützen, länger selbstständig zu leben und auf familiäre oder nachbarschaftliche Hilfe zurückzugreifen, anstatt auf teure professionelle Unterstützung angewiesen zu sein.
  3. Steigerung der Lebensqualität: Indem sie älteren Menschen ermöglichen, aktiv am Gemeinschaftsleben teilzunehmen und soziale Kontakte zu pflegen, tragen die lokalen ZWAR-Initiativen auch zur Steigerung der Lebensqualität bei. Dies kann wiederum dazu beitragen, die psychische Gesundheit zu verbessern und die Kosten für psychosoziale Unterstützung zu senken.

Insgesamt sind lokale ZWAR-Initiativen nicht nur ein wichtiges Instrument zur Bekämpfung von Einsamkeit und sozialer Isolation bei älteren Menschen, sondern sie können auch erhebliche Einsparungen für die lokalen Haushalte der Städte bedeuten, indem sie die Gesundheit fördern, die Teilhabe am Gemeinschaftsleben stärken und die Belastung der Gesundheits- und Sozialdienste verringern.